Hecht oder Zander < seiler forstmann architekten

Wohn- und Geschäftshaus in Dresden

Hecht oder Zander

Das Grundstück Hechtstraße 17/19 befindet sich im Hechtviertel an der Ecke zur Erlenstraße. Der fünfgeschossige Neubau schließt die Lücke der gründerzeitlichen Blockrandbebauung. Die äußere Erscheinung übersetzt die Merkmale der es umgebenden Gebäude in eine moderne Formensprache.

Die Fassade wurde als Lochfassade mit stehenden Formaten verschiedener Breiten ausgebildet. Je drei Fenster sind zu einem Fensterband gefügt als Eckfenster ausgebildet. Diese entwickeln sich geschossweise wechselnd von der Erlenstraße sowie der Hechtstraße und verzahnen beide Fassaden gestalterisch. Die rückwärtige Fassade öffnet sich mit großen Öffnungen, Terrassen und Balkonen in den Gartenbereich, welcher gemeinsam mit der Hausgemeinschaft Erlenstraße 11 genutzt wird.

An der Hechtstraße liegen der Zugang zum Gebäude sowie die Zufahrt zum integrierten Parksystem. Im Erdgeschoss befindet sich als öffentliches Angebot eine Gewerbeeinheit. Vom Foyer aus lassen sich über Treppenhaus und Aufzug die oberen Etagen erschließen. Über Vorräume gelangt man in den Garten und zu Abstellräumen für die einzelnen Wohneinheiten.

In den vier darüber liegenden Etagen sind insgesamt acht Wohnungen eingeordnet. Jede Wohnung verfügt über einen individuellen Freiraum in Form von Balkon, Loggia oder Dachterrasse.

 

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Projektdaten

Auftraggeber: Privat
Ort: Dresden-Neustadt
Entwurfsplanung: Zanderarchitekten
Ausführungsplanung und Umsetzung: seiler forstmann architekten
Realisierung: 2014 – 2015
BGF: 1.370 m²
Tragwerksplanung: Mayer-Vorfelder und Dinckelacker Ingenieurgesellschaft mbH & Co KG
Haustechnik: Planungsbüro Hühne GmbH, Pirna
Elektroplanung: Ingenieurbüro Uwe Milde, Kreischa
Foto: Foto Görner, seiler forstmann architekten